Rotwild
Die größte heimische Wildtierart ist das Rotwild. Das Fleisch ist braunrot, feinfaserig und bestens zum Grillen oder Braten geeignet. Wildbret von älteren Tieren gibt einen vorzüglichen Schmorbraten ab.
  Rehwild
Das Reh ist in Deutschland die am weitesten verbreitete Haarwildart. Mit 15 bis 25 Kilo ist es im Vergleich zum Rotwild eher ein Leichtgewicht. Wildbret vom Reh ist sehr aromatisch und beliebt. Keulen und Rücken sind die wertvollsten Teilstücke.
  Schwarzwild
Wildschweine liefern neben Rehen das meiste Wildbret. Das bevorzugte Wildbret liefern die ein- bis zweijährigen Jungtiere. Aber auch das Fleisch älterer stücke ist hervorragend zum Schmoren oder aber auch für Bratwürste und Schinken geeignet. Wildschweine sind Allesfresser. Ihr Fleisch wird immer auf Trichinen untersucht.
  Feldhasen
Hasen sind in ihrer Ernährung anspruchsvoll: Sie benötigen fast 100 verschiedene Krauter und können sich durch die Auswahl ihrer Nahrung selbst heilen (Hasenapotheke!).Das Fleisch junger Tiere ist mild im Geschmack, das von älteren Tieren würzig.
  Fasan
Der Fasanenhahn ist eine „schillernde“ Erscheinung. Neben Mais und Getreide fressen Fasane Feldfrüchte, Gräser und Kräuter. Das Fleisch von jungen Tieren ist zart und wohlschmeckend. Besonders Fasanenbrust eignet sich hervorragend zum Braten.
  Wildenten
Die am meisten verbreitete Wildente in Deutschland ist die Stockente. Sie wird meistens entweder ganz gebraten oder geschmort. Je nach Geschmack wird sie mit Früchten (z.B. Ente á lÓrange) und Kräutern gefüllt. Das Brustfleisch bietet sich als Filet oder in Medaillons geschnitten an. Oft wird nur das Brustfleisch verwendet. Junge Tiere erkennt man am biegsamen Brustbein.